SYLVIA DINKHOFF

Entspannung | Gelassenheit | Gesundheit
 

AUTOGENES TRAINING (AT) = selbständiges Training

Der deutsche Nervenarzt Prof. Johannes Heinrich Schultz entwickelte das Autogene Training.
Seine Erfahrungen kamen aus der Suggestions- und Hypnosebehandlung. 

Der Entspannungseffekt entsteht durch unsere Gedanken = Reaktion auf den Körper.
Durch Deine Vorstellungskraft kannst Du das Gefühl der Entspannung selbst herbeiführen. 

AT ist:
> einfach zu erlernen, doch es erfordert mehr Übung als die PME
> benötigt keinerlei Hilfsmittel
> wird in bequemer Haltung durchgeführt (im Liegen oder Sitzen)

Je regelmäßiger Du AT anwendest, umso besser die Wirkung der einzelnen Übungen auf den Körper und das seelische Befinden. Durch das AT kann nicht nur Einfluss auf das vegetative Nervensystem genommen werden und somit körperliche und seelische Störungen ausgeglichen, sondern auch Schmerzen gelindert und Verkrampfungen gelöst werden.

Dadurch kann sich AT bei folgenden Problemen positiv auswirken:

> Verspannungen
> Schlafstörungen
> Stresszustände
> Reizbarkeit
> Kopfschmerzen und Migräne
> Innere Angstzustände und Blockaden
> Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit
> Magen-Darm-Probleme
> Vorbeugung Herz-Kreislauf Erkrankungen
> Ängste, Prüfungsangst, Redeangst, Panikattacken
> Geburtsvorbereitung, Geburtserleichterung
> Burnout usw.


Wann darf ich AT nicht anwenden?
> bei akuten schweren Depressionen, Psychosen oder Suizidgedanken
> bei akuten schweren Herzkrankheiten (AT nur unter ärztlicher Aufsicht)

Bei Unsicherheit kläre bitte mit deinem Arzt eine Teilnahme am Workshop ab.


Was passiert genau?

Es gibt 3 Stufen:

1. Grundstufe:
> befasst sich mit der körperlichen Entspannung
> besteht aus 7 Standardübungen
    - Ruhe-, Schwere-, Wärme-, Atem-, Herz-, Sonnengeflecht- und Stirnkühle-Übung -

Oder die Kurzform - diese besteht aus:
> Ruhe Übung          =  ich bin ganz ruhig
> Schwere Übung    =  mein rechter/linker Arm ist (ganz) schwer
> Wärme Übung      =  mein rechter/linker Arm ist (ganz) warm   


2. Mittelstufe:
> befasst sich mit den seelischen und sozialen Faktoren
> selbstformulierte, formelhafte Vorsätze
    - durch das Erarbeiten eines Leitsatzes wird ein Suchprozess Richtung Lösung in Gang gesetzt -
> der Leitsatz bildet den Abschluss der Grundübungen, wird sich selbst in der Entspannung vorgesagt
   und kann so tief im Unterbewusstsein wirken, z.B.:
  „Mir geht es jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser.“
  „Ich nehme mich ganz so an, wie ich bin.“
  „Ich höre auf meine innere Stimme und finde meinen eigenen Weg.“


3. Oberstufe:
> tiefenpsychologisch orientiert
> befasst sich mit Selbsterkenntnis, Selbsterfahrung, Bewusstseinserweiterung usw.

           
Im Autogenen Training lernt der Übende eine positive, willentliche Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Die körperliche und seelische Entspannung wird also durch Formeln gegeben, die der Übende sich selbst im Geist vorspricht und sich auch vorstellt. Es geht darum, eine einfache Form der Selbsthypnose zu erlernen. Meine Kurse beinhalten die Grund- und Mittelstufe.

                                                    ... und die Stille senkt sich leis in dein Gemüt.